Googlability
Da berichtet die Wirtschaftswoche in ihrer aktuellen Ausgabe über ein völlig neues Phänomen: Die Google-Affinität von Reizworten wie beispielsweise reale Personennamen, welche übrigens sinnvollerweise als Phrase durch Setzen von Anführungszeichen gekennzeichnet werden.
Vollkommen überrascht stellt der Wiwo-Schreiber fest, dass sich damit ja wirklich Daten über Personen finden lassen, z.B über die “eigens für diesen Beitrag angelegte Kunstfigur” namens Reiner Fakeman. Das ist ja was wirklich neues ![]()
Uralt Nicht ganz so neu dürfte die Erkenntnis sein, dass zunehmend Personaler bei ihren Auswahlentscheidungen auch das Google-Omen befragen. Eine zu hohe Affinität mit negativen oder/und berufsfremden Einträgen kann dann schnell das Aussortieren begünstigen.
Mir stellt sich wieder einmal die Frage, inwieweit die digitale Gesellschaft unser individuelles Leben beeinflusst. Hobbies und sonstige Betätigungen außerhalb des Arbeitsfeldes sollte man demnächst offensichtlich nur noch offline und im ganz Geheimen verfolgen. So, jetzt muss ich erst einmal mein Google-Profil checken …
Nützliche Links zur Suche nach Personenspuren
- www.technorati.com - durchsucht Blogs
- podzinger.com - durchsucht blogs, podcasts und andere audiovisuelle Ergüsse
- blinkx.com - durchsucht Podcasts
- zoominfo.com - Personensuche, allerdings eher auf US-Amerika beschränkt …
- Bigfoot.com - Personensuche
- peoplesearch.net - Personensuche
Viel Spaß bei der Suche nach den eigenen Webspuren!
November 20th, 2006 at 22:54
[…] Freundin der Sanduhr Reflexionen über die digitale Gesellschaft « Googlability […]