Optimiert für …
Die Zeiten des “Optimiert für” Browser Version XY, Bildschirmauflösung ABC sind ja nunmehr vorbei. Zum Glück. Doch da taucht schon die nächste Qual der Wahl im Netz auf. Demnach muss man jetzt über die derzeit genutzte Internet-Verbinung informiert sein, um in den vollen (oder halben?) Genuß der Webpräsenz zu gelangen. Das Fundstück entstammmt der Website eines namhaften Unternehmen aus der Modebranche, welche sich gern auch als “Chef” bezeichnet.
Was ist eigentlich Kundennutzen, Mehrwert und Benutzerfreundlichkeit? Kann das jemanden den Herren und Damen von den “Vorgesetzten” erklären?
September 20th, 2006 at 21:07
Von wegen, schau Dir mal gerade Wordpress-Blogs mit IE und alternativ mit Firefox an. Die Unterscheide sind teilweise gravierend.
September 20th, 2006 at 21:12
Sind die Unterschiede auch gravierend unterschiedlich, wenn die Datenübertragung kürzer oder länger dauert?
September 23rd, 2006 at 17:26
Also bei Redesigns sehe ich sowas sehr selten, dass es für bestimmte Auflösungen optimiert wird. Unterschiede können vorhanden sein, aber es sollte gut aussehen
September 25th, 2006 at 07:40
Ich fürchte, ich hab da schlechte Nachrichten. Die Zeiten des “optimiert für” sind leider nur insofern bereit, als das es einfach keiner mehr hinschreibt. Allein der IE zwingt einen ja quasi dazu, die komplette Gestaltung mindestens zweimal zu machen, einfach weil der 6er IE vergleichsweise alt ist und mit CSS auf Kriegsfuß steht. Wenn man die Erstellung von Webseiten wenigstens einigermaßen ernsthaft betreibt (und da gibt’s noch einiges an Nachholbedarf…) dann berücksichtigt man das auch. Genauso sieht’s mit deinem Fundstück aus. Wenn man ernsthaft Webseiten erstellt, dann optimiert man Bilder und Flash-Movies auch auf Größe und denkt an die Leute, die von den Telekomikern aus Kostengründen in der multimedialen Steinzeit gehalten werden. Wirklich tragisch finde ich, daß entsprechende Entscheidungsträger in Unternehmen (auch in den großen) keine Ahnung von Internetauftritten haben und in ihrer Unwissenheit Amateure (oder andere Unwissende) mit der Erstellung ihrer Internetseite beauftragen. Und da kommt dann sowas bei raus.
Ich schreib jetzt mal nicht weiter. Ich reg mich nämlich schon wieder auf
September 25th, 2006 at 09:14
[…] Habe gerade bei der Freundin der Sanduhr den Artikel »optimiert für…« gelesen. Habe mich denn auch dazu hinreissen lassen einen Kommentar zu schreiben und habe mich (mal wieder) etwas in Rage geschrieben. Und weil ich gerade so in Rage bin, schreibe ich diesen Beitrag. Es geht hier um die Internetpräsenzen von Unternehmen und die Kompetenz der Entscheidungsträger dieser Unternehmen in Bezug auf das Internet im Allgemeinen und die Möglichkeiten des Marketings im Internet im Speziellen. Ich persönlich habe täglich mit kleinen mittelständischen Unternehmen verschiedener Branchen zu tun, die sich an uns wenden, weil sie »sich mittlerweile dazu gezwungen sehen« ihr Unternehmen auch im Internet zu präsentieren. Viele dieser Unternehmen werden nicht zu unseren Kunden, da sie mit der Beratung durch uns nicht zufrieden sind. Beraten wir also schlecht? Ich denke, nein. Das Problem ist einfach, daß »dem Kunden zu sagen was er hören will« nicht zu unseren Beratungsleistungen zählt. Und so sieht es dann leider oft so aus, daß unsere Angebote nicht den finanziellen Vorstellungen der Anfrager entsprechen. Sind wir also zu teuer? Wiederum nein. Gemessen an unserer Leistung sind wir verhältnismäßig günstig. Wie ergibt sich jetzt also das Problem, daß viele unserer Angebote nicht angenommen werden? […]
September 26th, 2006 at 01:30
[…] Nachdem nun der Artikel Optimiert für … einige Leser bewegt hat, kommt hier die Fortsetzung, denn das war natürlich nicht alles, was sich zu diesem Thema schreiben lässt … Seit Ende der 1990er Jahre hat sich die Entwicklungskurve, was Webtechnik1) angeht, stark abgeflacht, so dass man annehmen sollte, die Kinderkrankheiten seien nunmehr beseitigt. Dennoch findet man allerorten Nutzerunfreundlichkeiten, so dass ich mich frage: Wollen die Betreiber überhaupt, dass ihre Websites besucht werden? Und vor allem: Ist das der State of the Art der Webdesignfrickelei?2) - Hier einige Beispiele: […]